Beitrag vom 23.10.2020

Kulturmeile 2020 am Nationalfeiertag ABGESAGT

Seit Freitag, 23. Oktober 2020 steht die Corona-Ampel im Bezirk Schwaz und damit auch in der Silberstadt auf Rot. Aus Sicherheitsgründen sagt die Stadt Schwaz die Kulturmeile 2020 am Nationalfeiertag nun ab.

GR Iris Mailer-Schrey und Bürgermeister Hans Lintner müssen aufgrund der Infektionslage im Bezirk Schwaz die Kulturmeile 2020 absagen.


„Als Stadtgemeinde wollen wir nicht Situationen schaffen, die zu Menschenansammlungen führen könnten“, so Bürgermeister Dr. Hans Lintner, der den Krisenstab der Stadtgemeinde Schwaz leitet. Man habe sich in den letzten Wochen ausführlich Gedanken in Sachen Sicherheitskonzept für die Kulturmeile gemacht. Da die Zahl an Infektionen in der vergangenen Woche aber markant gestiegen ist, wolle man nun kein Risiko eingehen. „Wir sind eine Kulturstadt und das werden wir auch weiterhin bleiben. Derzeit steht der Schutz unserer Gesundheit an erster Stelle und so müssen wir leider die Kulturmeile als Veranstaltung absagen“, begründet der Bürgermeister.

Keine Führungen, einzelne Institutionen geöffnet

Die Kulturmeile findet in der Silberstadt seit nunmehr 15 Jahren am Nationalfeiertag statt. Traditionell öffnen Kulturinstitutionen im gesamten Stadtgebiet an diesem Tag ihre Türen und laden zu kostenlosen Führungen ein. Dieses Kulturangebot muss heuer leider entfallen. Einzelne Kultureinrichtungen und Gastronomiebetriebe werden am 26. Oktober dennoch in Eigenverantwortung geöffnet haben. Alle Führungen, wie etwa im Franziskanerkloster oder auch die beiden kostenlosen Führungen im Silberbergwerk sind allerdings abgesagt.

„Auch wenn wir die Kulturmeile in diesem Jahr nicht stattfinden lassen können, so lebt unser kulturelles Leben dennoch weiter“, betont die Schwazer Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey. „Unsere Museen, Galerien und Institutionen haben abgesehen von Veranstaltungen regulär geöffnet und bieten weiterhin ein kulturelles Angebot auf hohem Niveau. Wenn wir zusammenhalten und uns nun an die Maßnahmen halten, so werden wir vielleicht bald wieder mehr Veranstaltungen ausführen können“, hofft Mailer-Schrey.

 

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